Ein höherer Durchfluss als nötig
erwirkt einen vermeidbaren Überverbrauch. Der tatsächliche Bedarf sollte berücksichtigt werden
auch unter dem Gesichtspunkt einer möglichen Redimensionierung.
Es ist daher
wichtig der effektiven Bedarf der Verbraucher zu bestimmen, z. B. anhand deren
Eigenschaften. Die Gleichzeitigkeit der Bedürfnisse ist auch
zu berücksichtigen).
Wenn Schwankungen der Nachfrage durch
Drosselung, By-pass usw. regulierte werden, ist das System aus energetischer Sicht nicht optimal.
Die Implementierung einer Steuerung über einen Frequenzumrichter
ist wahrscheinlich eine gute Optimierungsmaßnahme, die analysiert werden muss
(insbesondere in Bezug auf die Regulierung). Das Vorhandensein eines
Frequenzumwandlers (FU)
befreit nicht von der Überprüfung der korrekten Dimensionierung.
Die Verwendung eines FU, wenn sich die Bedarf nicht ändert, ist manchmal benutzt um die Drehzahl so einzustellen, dass die erwartete fixe Durchflussmenge erreicht wird. Wenn dies mit einer schlechten Dimensionierung kombiniert wird (anfänglicher Druckabfall nicht richtig eingeschätzt oder geändert), ist das System nicht effizient. In diesem Fall kann es ratsam sein, die Pumpe zu redimensionieren. Wenn die feste Drehzahl 50 Hz beträgt, bedeutet dies, dass der FU als "Anlasser" verwendet wird. Die Verwendung eines Softstarters ist dann effizienter.
Bei der Feinanalyse von Pumpen ist es oft von grundlegender Bedeutung, die Durchflussmenge und ihre Schwankungen zu kennen, um die
möglichen Einsparungen und Optimierungen festzulegen. Daher sind Messungen mit Durchflussmessern erforderlich.
Wenn das System nicht über einen permanenten Durchflussmesser verfügt, wird ein
mobiles Messgerät für einen sinnvoller Zeitraum installiert, der es
ermöglicht, das Jahresprofil einzuschätzen:
Wenn der Durchfluss mit saisonalen Schwankungen verbunden
ist sollten die Daten für ein ganzes Jahr erfasst werden.
Der Messzeitraum sollte daher so gewählt werden, dass der maximale Bedarf
vorkommt oder dass, das System zu diesen maximalen Anforderungen gezwungen werden
kann. Das Jahresprofil wird dann auf der Grundlage eines indirekten Parameters geschätzt.
Wenn Durchflussänderungen mit der Produktion verbunden sind, sollten Daten für einen repräsentativen Produktionszeitraum des Jahres berücksichtigt werden. Eine alternative Lösung besteht darin, die typische Lastfälle oder den maximalen Lastfall zu bestimmen und dann die anderen Fälle indirekt (Anzahl der eingeschalteten Verbraucher und Jahresstunden im Laufe des Jahres) abzuschätzen.
Bei wöchentlichem Durchflussänderungen (z. B.
Tag/Nacht, Woche/Woche) sind die über eine Woche aufgezeichneten Daten
ausreichend
um das Jahresprofil zu erstellen.
Wenn die Ursache für Durchflussschwankungen nicht genau bekannt ist, müssen die Extrembedingungen und ein indirekter Parameter, der sich entsprechend dem Durchfluss verändert, verfügbar sein.
Für diese Durchflussmessungen beachten Sie bitte das entsprechende Merkblatt
"pump_flow_measurements_procedure.pdf".